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Subwoofer Kaufberatung

SVS SubwooferBeim Rockkonzert scheint der Bass die Haut zu massieren, in der Magengrube wummern im Techno-Hit die Drums und im Actionfilm bringt die Explosion die Wände zum Beben. Somit sorgt ein Subwoofer für Klangerlebnisse von der intensiven Art. Wenn Sie den Klang von Ihrem Hi-Fi-System oder Ihrem Heimkino verbessern möchten und die Raumakustik nicht verändern, keine teuren Kabel verlegen und keine vorhandenen Komponenten ersetzen wollen, dann wird sich der Griff zu einem Subwoofer lohnen. Allerdings werden Sie sich sicherlich die Frage stellen, was Sie über Subwoofer wissen sollten, um eine richtige Entscheidung beim Kauf zu treffen. Daher erhalten Sie in dieser Kaufberatung wichtige Informationen über Subwoofer und erfahren, worauf Sie bei einem Kauf achten sollten.

Wissenswertes über Subwoofer

Subwoofer KaufberatungFrequenzen unter 100 Hz können gewöhnliche Regallautsprecher nicht mit ausreichend Schalldruck wiedergeben. Den für ein Tiefbass erforderlichen Schalldruck bringen auch hochwertige Standlautsprecher nicht zustande, auch wenn in deren Datenblättern das Frequenzspektrum häufig bis zu 20 Hz herunterreicht. Hier wird der Subwoofer als Ergänzung eines herkömmlichen Lautsprechersystems genutzt und er gibt dann erfolgreich die ganz tiefen Töne wieder.

Bauweisen von Subwoofern

In drei grundlegenden Bauarten gibt es die Subwoofer. Bezogen auf das Einsatzgebiet (Heimkino, Musik, Auto, Spiele) und ihren baulichen Gegebenheiten sind die einzelnen Subwoofer entscheidend für Ihre Kaufentscheidung.

  • Frontfire-Subwoofer: An den deutlich sichtbaren Membranen des Lautsprechers ist dieser Subwoofer bei abgenommenem Schutzgitter leicht zu erkennen. Die Schallwellen gibt das Chassis nach vorne ab, wodurch die Umgebungsluft damit hauptsächlich zum Schwingen angeregt wird und der Untergrund kommt dabei kaum ins Schwingen. Diese Technik ermöglich klar konturierte, saubere Bässe und Möbel, Wände und Böden vibrieren kaum. Musikliebhaber und Hi-Fi-Fans bevorzugen deshalb Fontfire-Subwoofer.
  • Downfire-Subwoofer: Weil keine Lautsprecher sichtbar sind, wirken diese Modelle zunächst wie Kästen, die rundum geschlossen sind. Das ist nicht weiter verwunderlich, denn an der Unterseite von dem Gehäuse befindet sich die Lautsprechermembran und der Schall wird in Richtung des Bodens abgestrahlt. Die Vibrationen werden durch den Untergrund, der in Schwingung versetzt wird, an Möbel und Wände weitergegeben. Bei tieffrequenten Tönen entsteht dadurch das charakteristische Rumpeln, weshalb besonders bei Heimkinos diese Bauweise interessant wird.
  • Free-Air-Subwoofer: Freie Lautsprecher-Chassis, die kein Gehäuse besitzen, werden als Free-Air-Subwoofer bezeichnet. In der Regel werden sie in Autos eingebaut. Der Kofferraum oder der Fahrzeuginnenraum wird anstatt eines Gehäuses als Resonanzkörper verwendet.

Vor- und Nachteile eines hochwertigen Subwoofers

  • bietet viele Einstellungsmöglichkeiten
  • satter Sound
  • ideal um Musik laut zu hören
  • zu tiefe Bässe können Nachbarn verärgern

Kaufkriterien für Subwoofer

Es gibt für Subwoofer einige Kaufkriterien, die Sie bei einem Kauf beachten sollten. Diese werden Ihnen in dieser Subwoofer Kaufberatung vorgestellt.

Kriterium Hinweise
Verstärkerleistung Die Hersteller machen gerade in diesem Bereich häufig unklare Angaben. Über einen äußerst kurzen Zeitraum die maximale Leistung wird als Impuls- oder Spitzenleistung (Peak) bezeichnet. Über die tatsächliche Leistung sagen hohe Werte hier nicht viel aus. Die Nenn- oder Sinusleistung ist das andere Extrem: Ein Signal, das stets gleichbleibt, wird mit einer bestimmten Leistung wiedergegeben. Den Verstärker im Subwoofer zeichnen in dieser Disziplin hohe Wattzahlen aus. Die Normal- oder Musikleistung wird häufig angegeben und es handelt sich dabei um einen mittleren Wert der Sinus- und Spitzenleistung, worunter man unter realen Bedingungen die Leistungsausbeute bezeichnet. Falls Sie verschiedene Varianten miteinander vergleichen, sollten Sie sich an diesem Wert orientieren. In Übersichten und Herstellerangaben wird oft durch einen Schrägstrich die Sinus-(Nenn-)Leistung getrennt von der Impuls-(Spitzen-)Leistung angegeben, zum Beispiel 200/400 Watt.
Regler für Übergangsfrequenz und Pegel Wenn Sie an die Raumgegebenheiten und die weiteren Lautsprecher Ihren Subwoofer perfekt anpassen wollen, sollten Sie auf Regler für die Übergangsfrequenz und den Pegel achten. Unter Pegel versteht man die Lautstärke von dem Subwoofer. Damit können Sie beispielsweise den Bass aufdrehen oder zu dominante Bässe und starke Vibrationen vermindern. Die Übergangsfrequenz gibt den Frequenzbereich an, bei der der Subwoofer die Wiedergabe übernimmt. Für ein harmonisches Klangbild erleichtert der Regler somit eine Abstimmung mit Ihren Frontlautsprechern.
Übertragungsbereich Unter diesem Wert versteht man das Frequenzspektrum, der von dem Subwoofer verarbeitet und wiedergegeben werden kann. 30 bis 150 Hz schaffen Mittelklassemodelle. Schon ab 20 Hz beginnen hingegen besonders gute Modelle mit der Arbeit.
Lautsprecherdurchmesser Falls die Lautsprechermembran keine speziellen Konstruktionsmerkmale wie mehrere aktive Chassis oder Passivradiator besitzt, sollte dessen Durchmesser mindestens 25 Zentimeter betragen, damit Sie druckvolle und saubere Bässe erlangen. Sofern Sie jedoch kompaktere Abmessungen bevorzugen, sollte zumindest ein Passivradiator im Subwoofer mit verbaut sein.

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