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Subwoofer im Auto

Alpine SubwooferEin Subwoofer klingt immer nur so gut, wie es der Raum zulässt in dem er spielen soll. Das mag eine unangenehme Erkenntnis sein, ändert aber nichts an den Tatsachen. Es macht daher überhaupt keinen Sinn, einen sündhaft teuren Bass-Kracher in einen Smart einzubauen und auf einen präzisen und knackigen Bass zu hoffen. Das funktioniert lediglich bei modernen und intelligenten Subwoofern, die sich an den Hörplatz anpassen.

Ein guter Ton kommt nicht von allein

Subwoofer im AutoBei den übrigen Subwoofern spielt dagegen die Raumakustik einen gehörigen Ton mit:

Das Zusammenspiel dieser Gegebenheiten ist letztlich für die Qualität der Übertragung verantwortlich. Dabei sind Unterschiede von bis zu 20 Dezibel durchaus keine Seltenheit. Somit ist ein wummernder, dröhnender und unausgewogener Bass eigentlich vorprogrammiert.

Die Basis der Auto-Hifi-Systeme bildet immer der Bass, ohne Subwoofer hört sich alles an wie Blech. Die Lösung des Problems befindet sich meist in den auffällig unauffälligen Kisten im Kofferraum des Autos. Mit dem richtigen Bass erzeugt man Aufmerksamkeit, Spaß hat man obendrein, das steht außer Frage. Der Autobesitzer wächst an seinem Subwoofer-Modell.

Irritiert in Richtung Auto starrende und sich schüttelnde Passanten machen dem Fahrer klar, dass er ein perfekt eingebautes Hifi-System sein eigen nennt, da unterscheidet sich der Subwoofer nicht nennenswert vom Hausbau: Ohne vernünftiges Fundament ist am Ende alles irgendwie schief. Da machen die Hörgewohnheiten keinen wesentlichen Unterschied. Lediglich bei der Dosierung findet man kleinere Unterschiede. Während jüngere Fahrer auf einen mittelpunktlastigen und fetten Bass Wert legen, damit auch die Passanten etwas davon haben, lieben Fans der Klassik zwei oder drei Oktaven gut tragenden Tiefbass. Den Normalkonsumenten interessiert das alles eher weniger, für ihn ist entscheidend, dass es Bumm-Bumm macht. Allen ist jedoch eins gemein: ohne Subwoofer läuft nichts.

Was macht einen guten Auto-Subwoofer aus?

Da steht natürlich der Klang an erster Stelle. Er muss die unterschiedlich tiefen Töne in der optimalen Geschwindigkeit und richtigen Lautstärke ans Ohr des Hörers transportieren. Eine weitere wichtige Eigenschaft besteht in der maximal möglichen Lautstärke, der allerdings durch die Physik Grenzen gesetzt sind. Schließlich muss der Membrandurchmesser umso größer sein, je lauter der Ton gewünscht ist. Gleiches gilt für die Membranauslenkung, die je nach Tiefe der Töne größer werden muss.

Ein fertiger Auto-Subwoofer kann somit immer nur ein Kompromiss zwischen Schalldruck und tiefem Bass sein. Was nützt schließlich am Ende eine beeindruckende Lautstärke, wenn die Membranauslenkung es nicht schafft, den tiefen Ton überhaupt zustande zu bringen? Wobei es selbstverständlich am Ende in der Hauptsache auf den Wunsch des Fahrers ankommt und ob er mehr Wert auf den Klang oder auf den Schalldruck legt. Dieser Wunsch des Fahrers wiederum dürfte in direktem Zusammenhang mit dem Umfang der jeweiligen Geldbörse stehen.

Mit den Subwoofern verhält es sich, wie mit fast allen Dingen des irdischen Lebens. Es lohnt sich nicht, die ganz besonders preiswerten Subwoofer in Betracht zu ziehen. Man bekommt sie in der Regel für rund 50 Euro und so hören sie sich auch an. Meist sind sie aus Spanplatten zusammen genagelt und klingen wie ein hüpfender Frosch in der Blechdose. Wer bereit ist ein wenig mehr auszugeben, wird schnell mit besseren Klängen verwöhnt, schon ab 150 Euro werden sogar hohe Ansprüche erfüllt. Das sollte dann aber auch reichen. Mehr Geld auszugeben lohnt sich nicht. Der berühmte Otto Normalverbraucher würde die sich dann noch bietenden Qualitätssteigerungen nicht wirklich heraushören können.

Die Technik der Subwoofer

Grundsätzlich kann man zwischen passiven und aktiven Subwoofern unterscheiden.

Art des Subwoofers Hinweise
aktiver Subwoofer Während aktive Subwoofer mit einer eingebauten Verstärker-Endstufe betrieben werden…
passiver Subwoofer …läuft die Versorgung passiver Subwoofer über einen externen Verstärker.

Im Hi-Fi-Bereich kommen überwiegend aktive Subwoofer zum Einsatz, da sie einfacher zu handhaben und in der Bauweise deutlich kompakter sind.

Frequenzweichen filtern die niedrigfrequenten Signalanteile für Subwoofer aus, lediglich die verbleibenden Signale werden an die übrigen Boxen weitergeleitet. Die aktiven Subwoofer Boxen verfügen über eine integrierte Frequenzweiche, an der die Trennfrequenz exakt eingestellt werden kann. Die übliche Übertragungsfrequenz liegt zwischen 80 und 100 Hz, niedrigere Frequenzen kann das menschliche Ohr nicht orten.

Es ist keineswegs einfach, die gewünschten tiefen Basstöne zu erzeugen. Hierfür ist eine Menge Luft zu bewegen. Dies kann durch Lautsprecher mit großen Membranflächen geschehen, in diesem Fall wird allein durch die Größe der Membran eine Menge Luft bewegt. Bei einem kleineren Chassis muss die Membran dagegen möglichst weit auslenken können, wodurch ebenfalls größere Luftbewegungen entstehen. Der Mindestdurchmesser eines Subwoofer-Chassis sollte 16 cm betragen, wobei allerdings auch erheblich größere, bis zu einem Durchmesser von 45 cm, erhältlich sind.

Vor- und Nachteile eines Subwoofers im Auto

  • besser Klang
  • toller Bass
  • zu laute Musik kann zu gesundheitlichen Problemen führen

Subwoofer und Tuning

In Bezug auf Bässe sind Autoradios eher stiefmütterlich ausgerüstet. Wer Wert auf kräftige Bässe legt, muss tunen und dabei auf einen Subwoofer mit zusätzlichem Verstärker zurückgreifen.

Die im Kofferraum montierten Subwoofer beziehen ihren Strom von der Autobatterie. Mit einer eigenen Endstufe ausgestattet, kann die Musik direkt über das Autoradio oder den Lautsprecher geregelt werden. Der Anschluss erfolgt zwischen den Lautsprechern und dem Autoradio. Wer des Öfteren die Musikeinstellung wechseln möchte und dabei die Unterschiede der einzelnen Einstellungen austestet, ist mit einem passiven Subwoofer besser bedient, da die Endstufe des aktiven Lautsprechers nur schwer zugänglich ist.

Tipp! Außerdem sind passive Subwoofer einfacher zu bedienen, der Unterschied liegt in der Montage. Sie werden direkt an das Autoradio angeschlossen und über den Anlagenverstärker gesteuert, wobei sie wie ganz normale Lautsprecher aufgebaut sind.

Um den meist schwächelnden Autoradios noch ein wenig mehr Leben einzuhauchen, denken viele über den Einbau eines zusätzlichen Verstärkers nach. Gegenüber früheren Zeiten existiert in dem Zusammenhang längst kein Platzproblem mehr, auch Verstärker sind einem Schrumpfprozess unterzogen, sie werden immer kleiner. Lediglich der Mehraufwand für den zusätzlichen Einbau eines Verstärkers, zusätzlich zum Subwoofer, wirkt sich als Arbeitsaufwand negativ aus, ansonsten kann darüber durchaus nachgedacht werden.

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